Dienstag, 20. September 2011

Von Chicago nach New Orleans, September 2011

Chicago:

Die Reise begann, eigentlich wie immer, wenn man einen älteren nahen Angehörigen betreut, im Chaos. Noch am Abreisteag mußte die alte Dame in die Kurzzeitpflege, sie war am Tag zuvor gefallen und konnte so nicht mehr zu Hause bleiben und das Boarding für Bremen nach Frankfurt war ja erst um 14:35 Uhr, also noch genügend Zeit für die noch anstehenden Kleinigkeiten.

Nach dieser kleinen Sonderaufgabe klappte alles gut, die Reisegruppe trafen wir in Frankfurt und traten von dort den Flug nach Chicago an.



 Chicago, die Stadt an den großen Seen sollte für zwei Nächte unser Aufenthaltsort sein, eigentlich etwas zu wenig Zeit für das touristische aber auch für das kulturelle Angebot, welches diese Stadt bietet. 


Gegen 20:30 Uhr Ortszeit ging mit dem Bus, der unser Transportgefährt für die nächsten Wochen sein sollte, zu einem Hotel in Downtown Chicago, dort wurde nur noch das Programm für den nächsten Tag besprochen und eine Kleinigkeit in der Nähe des Hotels gegessen und dann wurde sich auf den nächsten Tag vorbereitet.
Am Morgen des 3. September nach dem "normalen" amerikanischen Frühstück (Speck, Eier, Saussages,  Hashbrowns, das sind in etwa Bratkartoffeln, Toast, Marmelade, Honig und Kaffee) in viel Plastik fuhren wir mit dem Bus zum Field-Museum.


 Dieses Museum bietet unter anderem eine große Ausstellung indianischer Kunst und Kultur von Alaska bis Peru. Da die Zeit drängte, erst einmal in die indianische Ausstellung mit Exponaten aus den schon genannten Bereichen. Besonders faszinierten mich die im Halbdunkel ausgestellten Totempfähle, deren Farbe erst die Kamera wiedergab.

  
 
 
In der großen Halle war unter anderem auch ein Skelett des Tyrannosaurus Rex ausgestellt.



Dann aber doch noch schnell durch die anderen Bereiche "gerannt", eine kleine Auszeit mit einer Stärkung im Museumscafe genommen und noch einmal auf die Stadt geschaut.


 Schon reichlich erschöpft ging es zum nächsten Ziel, der "Buckingham Fountain" dem angeblich größten Springbrunnen der USA. Dem plätschernden Wasser und der Fontäne zugeschaut und dabei ein wenig geträumt.






Der Bus brachte die Gruppe dann zum Navy Pier, einer Vergnügungsanlage, die den Menschen alles bietet. Es kam mir vor wie eine Kirmes mit festen Gebäuden





Einige aus der Gruppe entschieden sich für eine sogenannte "Achitecture Tour", die auf dem Wasser direkt nach Downtown führte. Ein Tourguide führte uns durch die Kanäle und wußte zu jedem Gebäude etwas zu sagen. Es war sehr informativ, zumal auch über die Architektur, die Erbauer und die heutigen Nutzer ausführlich berichtet wurde. Es war, weil die Dame manchmal sehr schnell sprach, anstrengend, alles mitzubekommen. Einige Eindrücke von Chicago Downtown vom Wasser aus.










Schon bald, zum Navy Pier zurückgekommen, sollte nach einem kleinen Regenschauer, dem einzigen auf der ganzen Reise, noch das große Edelstahlei besichtigt werden.



Diese Sehenswürdigkeit wird täglich zweimal poliert, damit sich die Skyline von Chicago darin spiegeln kann. Das Highlight sollte das letzte für diesen Tag sein, es ging zurück ins Hotel.
Für Museen und vieles Sehenswerte wie eine große Anzahl von Skulpturen, die sich überwiegend an der Peripherie befinden, blieb leider keine Zeit mehr, es war für uns mehr ein "Schnelldurchlauf" japanischer Art.
Rechtschaffend müde, nach einem kleinen Imbiß, sollte es am nächsten Morgen wieder auf die Interstate, der ehemaligen Route 66, zu unserem nächsten Ziel gehen, doch davon beim nächsten Mal.

(c) Rolf Glöckner

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